Einigung auf Ostsee-Fangquoten beim Dorsch für 2018

Die Fangmenge für den westlichen Dorsch in der Ostsee wird im Vergleich zum Vorjahr unverändert bleiben. Das bedeutet zugleich einen Fortbestand des "bag-limits" für Angler auch für das kommende Jahr. Während die Ministerrunde in Luxemburg die erlaubten Fangmengen für Hering in der zentralen Ostsee (plus 20 Prozent) und für Sprotte in der gesamten Ostsee (plus ein Prozent) beschloss, dürfen die für Deutschland wichtigen Herings-Bestände in der westlichen Ostsee im kommenden Jahr um 39 Prozent weniger befischt werden.

Dass es dem Aal schlecht geht, wissen wir. Die Ursachen sind vielschichtig. Um langfristig die Bestände zu stabilisieren, gibt es seit Jahren ein von Anglern und Binnenfischern getragenes Aal-Management. Unter Berücksichtigung vieler Anstrengungen, soll 2018 eine gesamteuropäische Lösung gesucht werden. Wie diese aussieht, wissen wir noch nicht. Angelverbote sind jedoch aus unserer Sicht kontraproduktiv, da mit sinkendem Nutzungsinteresse die Art mit den Anglern einen ihrer wichtigsten Förderer verliert.