Ausstellung des Kreisanglervereins Weißenfels e.V. und des Umweltamtes des Burgenlandkreises  im Landtag eröffnet

Eine bessere Bühne für die Verallgemeinerung guter Erfahrungen in der ökologischen Bildungsarbeit und zur Würdigung ehrenamtlichen Engagements kann es kaum geben.

 „Der Fisch im Nistkasten – Nachwuchsangler im Umweltamt“ – unter diesem Motto wurde am Dienstag den 14. September durch den Landtagspräsidenten Dr. Gunnar Schellenberger  eine  wohl eher ungewohnte Ausstellung im Landtag von Sachsen-Anhalt eröffnet. Nistkästen, Insekten- und Vogelhotels für die unterschiedlichsten Arten, vom Spatz über die Dohle bis  hin zur Fledermaus reichte die Spannweite. Diese haben das Umweltamt des Burgenlandkreises und der Kreisanglerverein Weißenfels e. V. gemeinsam gestaltet. Beleuchtet wird mit der Ausstellung ein Mosaikstein der ökologischen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen im Verein, aber auch die vielschichtige Integration und Verknüpfung mit der Infrastruktur im Umweltbereich des Burgenlandkreises. Und so würdigte die Dezernentin des Landkreises, Frau Dr. Ariane Körner die Ergebnisse mit einer beeindruckenden Laudatio.

Unter den prominenten Gästen der Eröffnungsveranstaltung befanden sich neben dem Hausherrn, der Umweltstaatssekretär Rehda, der Präsident des Landesanglerverbandes Uwe Bülau,  der Geschäftsführer des Ladenbaubetriebes Wächter und nicht zuletzt  Herr Gerd Hauser vom KAV Weißenfels, dessen Lebenswerk mit dieser Ausstellung gebührende Anerkennung fand.

Elke Simon-Kuch, Mitglied des Landtages fasste das Ziel der Ausstellung wohl treffend in der Aussage zusammen: „Ich bin begeistert, was der Kreisanglerverein Weißenfels e.V. in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt Burgenlandkreis auf die Beine gestellt hat. Bildung im Umweltbereich muss von klein auf vermittelt werden, um ein Gefühl zu entwickeln, wie wertvoll unsere Natur und Umwelt ist. Der Kreisanglerverein hat bei seinem Aktionstag für die Angelkids gezeigt, wie man dieses Gefühl bei den Kleinsten wecken kann. Dieses ehrenamtliche Engagement verdient höchsten Respekt und zeigt, dass man in einer Gemeinschaft viel lernen und besonders viel erreichen kann.“

Gerhard Jarosz